Montag, 6. Juli 2009

IDM am Salzburgring

Dass am vergangenen Wochenende am Salzburgring kein Kaffeekränzchen veranstaltet wird, wussten wir schon im Vorhinein. Trotzdem fuhren wir mit Vorfreude als Gaststarter zum 5ten Lauf der IDM. Den herzlichen Empfang von Salzburg, kannten wir schon vom Vorjahr. Regenwetter bis Samstagmittag, was natürlich die Abstimmungsarbeit erheblich erschwerte. Obwohl sich Stefan mit dem gleichen Material vom Vorjahr auf Heuer um 1 Sekunde steigern konnte, spricht der 21. Startplatz von 30 Startern für sich. 13 Fahrer innerhalb einer Sekunde, zeigt die enorme Dichte und Professionalität unter den Teams.
Ziel für uns war es natürlich unter die Punkteränge, also Top 15 zu kommen.
Das erste Rennen unserer Klasse, wurde am Samstagnachmittag unter WET RACE (Regenrennen) gestartet. Es regnete zwar nicht, die Strecke war jedoch nass bzw. beim auftrocknen. Stefan konnte sich gleich nach dem Start gut einordnen und fuhr ein beherztes Rennen. Er kam als 18ter aus der ersten Runde zurück und konnte sich in den weiteren Runden auf den 16ten Platz vorkämpfen. Leider musste er aber nach technischem Defekt in der 6ten Runde an die Box fahren.
Mit dem Ersatz Motorrad ging es schließlich am Sonntag ins 2te Rennen.
Nach einem sensationellen Start, kam Stefan als 13er von der ersten Runde zurück. Auf der Langen Gegengeraden hatte er zwar einen Leistungsnachteil, konnte diesen jedoch in den Kurvenpassagen wieder gut machen. Nach einigen Runden, ordnete sich Stefan in einer 5 Mann starken Gruppe ein, in der man sich aber keineswegs über die Platzierung zwischen 14 bis 19 einig war. In jeder Runde sah man wilde Überholmanöver und tolle Rennszenen.
In der 11ten Runde fuhr Stefan noch als 16er über die Ziellinie. In der darauf folgenden fehlten jedoch 2 Fahrer aus dieser Gruppe. Der Fahrer vor Stefan stürzte in der Schikane und Stefan rammte ihn frontal. Per Purzelbaum ging es ins Kiesbett. Glücklicherweise hatte sich aber keiner verletzt und Stefan konnte noch mit dem leicht beschädigten Motorrad das Rennen beenden und wurde vorletzter.


Wirklicher Trost ist das leider keiner. Dennoch sind wir froh, dass nicht mehr passiert ist. Ein Wolkenreiches und Kostenintensives Wochenende, wobei wir aber sehr viel von den Spitzenteams lernen konnten.
Wir bedanken uns bei allen Sponsoren und Freunden die uns unterstützen. Aber auch bei allen, die dieses Wochenende am Salzburgring waren, um uns die Daumen zu drücken.